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  • Das stimmt, ich verstehe die Aussage “der Markt regelt das” halt als so, dass "der Markt Ohne staatliche Eingriffe (wie du sie beschreibtst) regelt. " Privat finanzierte Forschung ist ja jederzeit möglich, ich glaube nur, dass die Bereitschaft, da nennenswerte Summen reinzustecken, bei vielen (auch bei reicheren Leuten) eher begrenzt ist. Gut in den USA baut man ja viel auf das “Charity-Konzept”, aber ob das flächendeckend öffentlich finanzierte Forschung in großer Masse ersetzen könnte für Bereiche, absehbar keinen wirklichen Gewinn abwerfen, wär ich mir nicht so sicher, hab dazu aber auch noch nie Zahlen gesehen wie viel Charity in Staaten mit weniger Steuern im Vergleich zu Staatsausgaben in Staaten mit hoher Steuerlast in ähnliche Bereiche fließt.


  • Danke für den Link! Wenn ich es also richtig verstehe, ist das technisch machbar, aber ein Henne-Ei Problem, da die Netzbetreiber ihre Anforderung erst an vorhandene Technik stellen, diese ohne Nachfrage aber nicht hergestellt wird. Die Nachfrage wiederum scheitert an fehlenden regulatorischen Rahmenbedingungen.

    Könnte ja sein, dass die Netzbetreiber irgendwann festlegen, dass z. b. ab 2030 alle neuen Kraftwerke (inklusive Akkus) ab 1 MW Leistung netzbildend sein müssen. Da das Nachfragevolumen dann ungefähr vorherzusehen ist, werden die Dinger rechtzeitig gefertigt und Rahmenbedingungen auf Basis der Technik Gestaltet. Ist ja häufig so, dass es Vorgaben mit zukübftigem Stichtag gibt, die ohne technische Neuentwicklungen gar nicht umsetzbar wären. Meistens ist die technische Entwicklung wegen der klaren Vorgaben auch recht schnell. Z. B. Wurde schon 2017 festgesetzt, dass demnâchst alle Kläranlagen ab einer bestimmten Größe einen hohen Anteil des im Klärschlamm enthaltenen Phosphors zurückgewinnen müssen. Damals gab es zur Rückgewinnung aus Asche/Klärschlamm höchstens ein paar Ideen aus den Unis aber keine wirtschaftlich umsetzbaren Konzepte für die realen Anforderungen der Abfallwirtschaft. Derzeit gibt es aber die ersten Pilotprojete und die flächendeckende Umsetzung müsste dann ab 2029 erfolgen. Bin immer wieder überrascht, wie schnell sowas gehen kann, wenn Planungssicherheit und konkrete Vorgaben gesichert sind.

    Und solche Themen finde ich insgesamt spannend. Ein anderes Beispiel: Die Bahn hat/hatte lange das Problem, nicht 100% garantieren zu können, dass ein Zug einen Bereich verlassen hat und vollständig ist - also keinen Wagen verloren hat. Das klingt so einfach und trotzdem gab es da lange keine praktikable Lösung für.

    Lol



  • Zumindest was Angebot und Nachfrage angeht… Z. B. die rasante technische Entwicklung der Erneuerbareninfolge des Ausbaus von PV und Windkraft seit der ersten Rot-Grünen Legislaturperiode hätte ohne die Einspeisevergütung auch erst Jahrzehnte später stattgefunden. Und wo wären dir privaten Batteriehersteller heute ohne die Jahrzehntelange weltweite öffentlichkeit finanzierte Grundlagenforschung. Es gibt halt bestimmte Schwellenwerte der nahenden Wirtschaftlichkeit einer Technologie, bevor die überschritten sind, gibt es auch keine privaten Investitionen in Forschung und Entwicklung in diese Sache. Oder nur sehr kleine… Und selbst dann regelt der Markt noch lange keine sozialen oder ökologischen Belange zufriedenstellend. Als würde sich sich die Klimakrise mit fixen (unbekannten) Deadlines regeln, weil ein paar Ideologen beschließen, einen Aufpreis für klimafreundliche Produkte zu zahlen und das irgendwann viele tun. Dass Erneuerbare und Akkus im Vergleich zu Konventionellen so billig sind und der Markt hier regeln kann, ist ein bisschen Glück (hätte ja auch teurer sein können in Relation) und Jahrzehntelange außermarktliche Vorarbeit (und vielleicht ein paar ideologische KonsumentInnen)



  • Netzfolgende Wechselrichter können die Netzfrequenz von um die 50 Hz nicht selbstständig erzeugen. Sie folgen/synchronisieren sich mit der vorhandenen Netzfrequenz. Wenn dann mal Stromausfall ist, fallen diese Wechselrichter auch aus und können danach auch das Netz nicht von selbst wieder aufbauen oder stabisieren schalten erst wieder ein, wenn die Netzfrequenz wieder erreicht ist (zum Beispiel die meisten Balkonkraftwerkswechselrichter ohne Akku). Netzbildende Wechselrichter können sich Netzfrequenz selbst ausrichten und somit Inselnetze erzeugen oder das Netz gemeinsam mit anderen netzbildnenden Generatoren im Netz nach einem Ausfall wieder aufbauen. Klassisch gesehen drehen sich in herkömmlichen Kraftwerken die Generatoren (teilweise auch bei Windkraftanlagen) mit 50 Hz, so kommt auch die Netzfrequenz zustande. Es gibt aber auch Netzbildende Wechselrichter für PV-Anlagen, diese sind auch inzwischen weitverbreitet (ein großer Teil der privat verbauten Hybridwechwechselrichter, also mit Akku kombiniert.). Wenn der Strom zuhause aufällt, kann die privaten inselfähige PV-Anlage sich automatisch vom Netz trennen (zur Sicherheit, falls das Netz z.B. extra für Arbeiten daran zeitweise abgeschaltet wurde oder allg. zur Wiederherstellung daran gearbeitet wird) und im Hausnetz die 50 Hz bereitstellen. Quasi alle modernen Heim-PV-Anlagen (da heutzutage fast immer mit Akku kombiniert), die über ein Stecker-Kraftwerk hinausgehen, können das. Ich kenne natürlich nicht alle Modelle, aber z. B. die gängigen SMA-Hybridwechselrichter, die in meiner Firma verbaut wurden waren inselfähig, das war auch von fast allen KundInnen auch so gewünscht, die Funktion wird ja quasi mit dem klassischen System sowieso mitgeliefert. Da diese Anlagen bei Stromausfall “die Hausinsel” vorschriftsgemäß vom öffentlichen Netz trennen müssen, können sie dem öffentlichen Netz derzeit auch nicht helfen, sich nach einem Ausfall wieder aufzubauen. Technisch ist das aber problemlos möglich. Da die meisten Freiflächen PV-Anlage Volleinspeiser sind, also eine Inselssystembereitstellung nach derzeitigen privatwirtschaftlichen Gegebenheiten keinen Sinn macht (schon gar nicht ohne Akku), sind netzbildende Wechselrichter da soweit ich weiß noch kein Thema. Die Übertragungsnetzbetreiber haben da aber einen sehr guten Überblick, wo wie viele Netzbildner vorhanden sind und wie viele notwendig sind und werden falls nötig eingreifen oder eben bei Neuanschlüssen Vorgaben machen, das kommt für große PV-Ankagen bestimmt noch, je mehr konventionelle Kraftwerke abgeschaltet werden. Für große Akkus gilt theoretisch das gleiche, die hängen ja auch an einem WR. Hattest du denn eine Begründung in deiner Quelle, warum das alles ein Problem werden sollte? Also wenn der Speicherausbau unreguliert passieren sollte, kann ich mir das schon vorstellen, aber das ist glaube in D eher unwahrscheinlich.



  • I want to add that “friends of nikki” is mabye wrong, she is totaly alone, which i find interesting: bear lies about nikki to the other two, and obviously isnt truely interested in her wellbeing. Ian had an affair with nikki but is just interested in her wellbeing when he uses it to shoot against baer who he envies. Sarah is in love with bear and is totally toxic against nikki, victimblaming her. Ok maybe bear is very central in these relationships bur maybe not less central than nikki…


  • I get that you didnt like the movie too much and i dont wanna be that movie defending fangirl but there a a few scenes where we learn things about nikkis past and future plans, her view of love and relationship… we dont learn that about bear (maybe indirectly). She also has a relationship to her male an female friends which exists and is shown outside bears perspective. I miss the female characters perspektive in many movies (most slightly older movies, weve come a long way lol) but that movie didnt give me that feeling… But maybe thats just my subjective experience. Yeah its still a horror movie where things before and after the story are not presented in detail but i think nikkis view was given at least as much room than the male co protagonists view. Maybe sometimes more subtle, because she is obsessed most time… What still haunts me are her eyes in the first sex scene (or rape scene, depends on how much knowlege you grant bear in the beginning).



  • There are many scenes which make it clear that in fact she is the victim. Theres a permament latent layer of meaning which shows that his only problem is her strange behaviour and not her suffering, he adressed that in many scenes. Even when she talks to him with clear mind in her sleep begging to just kill her all he answers is “is it so bad to be with me”. Also when the one whish willow hotline askes if he wants to talk to the in the background crying and suffering " real nikki" he just denies. Pretty much every scene has these two layers: the classic horror where the crazy nikki hunts her victim and the layer of bear clearly knowing he just trapped this girl against her will for selfish reasons. It shows very subtle in the beginning of the movie and gets more obvious in the further course… I didnt recognize many of the more subtle signs in the first third of the movie until i saw it a second time, i can really recommend to do this (if you two find the time) and rewatch with another perspective, its very well done! Also after i saw it the second time i watched some analsysis and it showed even more details i didnt see the second time, i love how much love went into the details and the social relation between the four friends and what happens in the (sometimes blurred) background.




  • Kann den Rechner der HTW Berlin empfehlen, der hat sich als seriös und konservativ rechnendes kostenloses Tool einen Ruf gemacht: https://solar.htw-berlin.de/rechner/solarisator/ Ich denke, mit Akku sollten da etwas mehr als 25% sein. Deine Amortisationszeit ist aber finde ich trotzdem realistisch wenn dein Angebotspreis um die 18000 war. Würde ansonsten wirklich mal überlegen was in der Lebenszeit der Anlage an zusätzlichen Verbrauchern dazukommen könnte, die Elektrifizierung von Wärme und Mobilität wird ja wahrscheinlich zunehmend Verbreitung finden, vielleicht ja auch bei dir? Oft liegt die Rendite einer Anlage (dürfte bei dir ca. 6,5% sein bei 18000 Invest und ca. 1200 € Ersparnis inkusive Stromverkauf) auch oberhalb des reduzierten PV-Zinssatzes bei der KfW, von daher lohnt sich häufig auch die kreditfinanzierte Investition, wenn du dein Geld derzeit lieber anders ausgeben oder investieren möchtest. PV mit gewissem Eigenverbrauch ist halt grundsätzlich (unabhängig von deinem individuellen Fall) ne renditestarke und sehr sichere Anlage, solange sie ein kleines bisschen gegen Unwetter versichert ist. Deswegen bekommt man bei Banken dafür auch recht unkompliziert Kredite.



  • Und auch die Einnahmen aus dem Verkauf der Überschüsse nicht Vergessen. Ist zwar nicht viel, aber kommt natürlich noch on top… Bin selbst in der PV Branche unterwegs und 14 Jahre Amortisation sind heutzutage recht lange für Dach-PV und in etwa das Maximum an Amortisation, wo unsere Firma noch die Empfehlung ausgesprochen hätte) kommt meistens vor bei kleinen oder vergaubten Dächern, zu erneuernder Elektrik, geringem Stromverbrauch (kein E-Auto, keine Brauchwasserwärmepumpe…). Wichtige Frage ist immer: Rechnest du damit, dass in den nächsten 10 Jahren dein Stromverbrauch steigt, z. B. durch Anschaffung eines E-Autos oder Klimanmage? Kannst du dich ggf. mit anderen Parteien im Haus (falls vorhanden) eine Gemeinschaftsstromversorgung einrichten? Falls das Budget jetzt da ist, und du mit steigendem Stromverbrauch rechnest (was hast du derzeit an Jahresverbrauch? Faustgrenzwert für die große PV sind ca. 3000 kWh/a), würde ich direkt die große PV empfehlen. Fall du erstmal das Balkonkaftwerk nimmst (wie die anderen gesagt haben sehr schnelle Amortisation), empfehle ich trotz geringerer Ausbeute die Pergola, damit du das Dach als freie Fläche später noch kostengübstig groß belegen kannst, wenn sich die Umstände für dich ändern. Haben schon viele Balkonkraftwerke auf Dächer installiert und in vielen Fällen mussten die für die große PV wieder abgebaut werden (zu viel Tetris) oder der Dach-PV haben halt in der Projektierung (je größer desto günstiger je Modul) 4 Module gefehlt, die sonst hingepasst hätten. Bei kleinen Dâchern kann das viel ausmachen. Falls du trotztdem aufs Dach gehst, empfehle ich, das Formblatt F1.2 anzuschauen, damit kannst du bei den meisten Verteilnetzbetreibern heute schon (und ab Frühjahr 2027 wahrscheinlich flächendeckend) in Kombination mit dem normalen Martstammdatenregistereibtrag für “große” PV als Privatperson die 2kWp des Steckerkraftwerks bis 7kWp ausreizen und dementsprechend an deinen realen Verbrauch anpassen, oft sind 2kWp einfach bisschen unterdimensioniert. Macht aber nur Sinn mit nem großen Akku, da du ohne Elektrikeranmeldung immernoch auf 800w Einspeiseleistung begrenzt bist. Gibt also für alles Mittelwege. Gibt auch Leute, die mehrere Stomzähler haben oder sich einbauen lassen (Achtung Grundgebühr), da an jedem Zähler ganz ohne Formblatt F1.2 die 2kWp mit 800 W Einspeiseleistung erlaubt sind. Müsste man halt die Verbraucher gut auf die beiden Zähler aufteilen.


  • Hm i think when you have a for whatever reason much discussed topic you will always meet people with opinions that have not much research backgorund or on the other hand people with very strong opinions on both sides who are not open to the other sides arguments. For example: I talked about a few “accidents” and you wouldnt try to understand, why someone like me would think there were some accidents and talk about that there was just one major implying that Fukushima was peanuts and not an issue at all. Of course the truth is (regardless the risk of what maybe could have happened, i think many people who think about Fukushima are more afraid of what could have happend than what happened), that the impact of Fukushima lies somewere between “nothing” and “Tschernobyl”. I didnt even try to discuss pro or con nuclear, i just tried to explain why i think what happened or changed in the last years could easily change someones opinion on that topic. Most people i know that changed their opinion on nuclear say things like “given that climate change is now a bigger issue than i thought 20 years ago, we maybe should have used more nuclear instead of burning coal despite the nuclear waste, 20 years ago i thought different. Also given, that new nuclear plants are very expensive and existing plants are old and risky, i think we should focus on renewables and batteries, because they are clean, decentral, and very cheap now.” something like that, just as an illustration.

    That aside, honest question without ruse: who do you think the profiting propandagist is, which you refer to? Oil industry? Wouldnt renewables then be part of the same story?


  • Why do you think the people who said that “we cant do it” are the same people who now say “now its too late”? The pro and contra points to nuclear energy are pretty obvious. Also obvoius is, that these pros and cons are predestinated for disagreement. Also its obvious that opinions can change, on the one hand people maybe start priorize low carbon enegry production, on the other hand rivers for cooling are drying, a few accidents happened, and the price for nuclear energy is now pretty high while the price for renewables and batteries is dropping. We had a lot of change in circumstances in the last years and decades to discuss so saying “fuck off” is pretty pathetic in this case if you ask me


  • Ohne mich zu weit aus dem Fenster lehnen zu wollen (hatte vor ein paar Jahren mal was mit klassischen Müllverbrennungsanlagen zu tun und dort auch nur in einem sehr begrenzten technischen Teilbereich… Da die Restabfallzusammensetzung bei der Verbrennung und Abgasreinigung eine große Rolle spielt, ist alles auch ein bisschen verwoben. Wenn zum Beispiel irgendwas rechtliches mit Recycling geplant ist, werden die Verbrenner direkt ganz Ohr, da die ihre Anlagentechnik über Jahrzehnte auslegen, deshalb hab ich von vielem am Rande ein bisschen was mitbekommen, ohne groß was damit zu tun zu haben. Aber ist irgendwie auch so ganz spannend für mich, was man vielleicht an meinen langen Ausführungen merkt. Man hat halt auch so selten die Möglichkeit, über so ein Nischenthema seinen Senf dazu zu geben haha). würde ich vermuten, dass der bei der Vorreinigung nicht entfernte Schimmel spätestens in der Heißwäschestufe löst, in der die zerkleinerten Flakes in einem heißem Natronlauge-Tensidbad gespült werden. Bevor die eingeschmolzen werden, gibts aber nach der Wäsche trotzdem noch ne Aussortierung von Fremdstoffen oder verbliebenen verunreinigten Flakes mithilfe optischer Sensoren.