• gajustempus@feddit.org
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    1
    ·
    2 小时前

    ich oute mich mal als einen dieser Fans der Technologie - und ich sage, dass ich die Technologie NIE unterschätzt habe. Sie war schon immer sinnvoll, um die Schwankungen in der Stromproduktion aufzufangen und intelligent weiterzuverteilen. Deswegen ging der erste Batteriegroßspeicher auch schon 2017, also vor fast ZEHN JAHREN, in Australien in Betrieb und hat dort schon nicht nur das bis dahin sehr instabile Netz dort stabilisiert, sondern auch die Strompreise auf Talfahrt geschickt, wodurch die Kohleverstromung massiv abgenommen hat.

    Gut, der Batteriespeicher wurde damals eben WEIT weg von Deutschland und dazu noch vom verhassten Unternehmen Tesla, das Menschen ausschließlich für ihren fragwürdigen Chef und die Elektrofahrzeuge kennen, aufgebaut. Das der Automobilbau eben nur EINES der Standbeine ist, wissen die meisten scheinbar gar nicht - und so blieb diese Innovation genau so unter dem Radar, wie Entwicklungen von E3DC in Deutschland und die Entwicklungen in China, die eben nicht “ganz plötzlich” hier aufschlagen, sondern sich in den letzten 20 Jahren immer weiter in diese Richtung entwickelt haben (Fun Fact: Wer hier wusste vor dem Lesen meines Beitrages, dass seit knapp 10 Jahren kein einziges Moped, Motorrad, Motorroller oder ähnliches mehr mit Verbrennungsmotor in China zugelassen werden darf, die Fahrzeuge aber nicht verschwunden, sondern stattdessen ALLE elektrifiziert worden sind?).

    Was meiner Meinung nach bis dato den Bau der Batteriespeicher verhindert hat, sind zwei Dinge:

    • die Union und ihre Energiepolitik von vorvorgestern
    • der Preis der Batteriezellen, die erst in den letzten Jahren auf wirklich absurd niedrige Werte gefallen sind (Einkaufspreise um die 40-50 Dollar je Kilowattstunde sind absolut üblich. Gut, die deutschen Händler schmeißen da noch ein paar hundert Prozent Marge und sonstige Märchensteuer obendrauf und verbauen dann vergoldete Platingehäuse oder sowas drumherum, um den Preis zu rechtfertigen…)

    Gegen Ersteres hätte man mit mehr Nachdenken beim Kreuzchenmachen was tun können, gegen Letzteres ein eigenes Batteriewerk in Eigenregie für genau solche Speicher finanzieren und errichten können (wäre mit Northvolt ja fast geglückt…wenn man sich da dann nicht verzettelt und sie dann am langen Arm hätte verhungern lassen. Solche Unternehmen brauchen eine ordentliche Anschubfinanzierung und sind dann perspektivisch erst in 7-10 Jahren wirtschaftlich. Das ist bei New-Tech normal. Wollte man nicht - also abwürgen und lieber weiter Öl, Gas und Kohle. Tja - Wirtschaft vor die Wand fahren können wir. Dank fehlendem Tempolimit sogar schneller, als der Rest der Welt!)

    Was die zukünftige Entwicklung angeht bin ich mir indes sicher: Eher schneits auf dem Mars Curry, als dass die Union oder welche rechte oder sonstige, braune Partei als nächstes was zu sagen hat, den Umschwung von Wirtschaft und Energiesektor ordentlich hingestellt bekommt. Der Zug ist nicht nur schon lange abgefahren, er ist schon im Ziel angekommen, vom Gleis genommen, ins Museum gestellt und darf dort bewundern, wie der Rest der Welt sich dem beamen widmet - und ihn damit endgültig überflüssig macht.

    • SpongyAneurysm@feddit.org
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      2
      ·
      2 小时前

      Wirtschaft vor die Wand fahren können wir.

      Das muss diese Wirtschaftskompetenz sein, die der CDU immer zugesprochen wird.

      • gajustempus@feddit.org
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        1
        ·
        1 小时前

        woher dieser Mythos der “Wirtschaftskompetenz” der Union genau kommen soll, ist mir bis zum heutigen Tage schleierhaft.

        Die machen sich zwar selbst reichlichst die Taschen voll, aber sonst habe ich von denen noch NIRGENDWO auch nur im Ansatz was von Kompetenz im Bezug auf Innovationskraft, auf nachhaltigem Wirtschaften (und das impliziert in diesem, einen Falle mal ausnahmsweise NICHT Klimaschutz, sondern lediglich stabiles und wirtschaftliches Denken, mit dem ein Unternehmen langfristig und gesund wächst bzw. sich stets auf dem aktuellsten Stand hält) gesehen.

        Deren EINZIGE Kompetenz ist tatsächlich das, was man als Filz, Klüngel, Vetternwirtschaft oder auch Kumpanei bezeichnen würde. Dafür brauchst du keine großen Erfahrungen in der Wirtschaft oder Studium. Nur der richtige Familienname, Vitamin B und flexible Moralvorstellungen sind dafür erforderlich. Drei Dinge, die die Leute in der Union im Überfluss haben.

  • muelltonne@feddit.org
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    29
    ·
    12 小时前

    Das ist ja genau das, was uns, glaube ich, alle an der aktuellen Regierung so irritiert. Es gibt einen Pfad, wie wir den Klimawandel vielleicht nicht aufhalten, aber zumindest abschwächen können. Und es gibt auch einen Pfad, wie wir diese brutale Abhängigkeit von fossilen Energien aus instabilen Regionen verringern können. Wir bauen einfach überall Windkraft und Solar auf. Die Flächen dafür haben wir und mit Batteriespeichern können wir das zwischenpuffern. Ich sehe in der heimischen Solaranlage, wie gut die Batterie genau diese Verbräuche nach Sonnenuntergang abfedern kann und das Haus bis tief in die Nacht mit Strom versorgt. Aktuell schafft sie es sogar die komplette Nacht, bis morgens wieder die Sonne aufgeht. Außer in diesen extrem heißen Nächten, da zieht die Klimaanlage dann doch etwas zu viel. Das könnte ich aber durchaus auch noch abfedern, indem ich die Batterie etwas vergrößere.

    Es ist logisch, dass sowas auch auf größeren Ebenen funktioniert und dass es natürlich total sinnvoll ist, neben ein Solarfeld oder Windrad auch ein paar dieser Standard-Batteriecontainer zu stellen. Und es ist hart irritierend, dass die Regierung gerade genau das Gegenteil macht, die fossile Abhängigkeit vorantreibt. Mit Milliardenkosten, die uns allen irgendwann nochmal auf die Füße fallen werden. Vielleicht schon diesen Winter, wenn dann die Gaspeicher leer sind.

    • PreppaWuzz@discuss.tchncs.de
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      22
      ·
      12 小时前

      Und es ist hart irritierend, dass die Regierung gerade genau das Gegenteil macht, die fossile Abhängigkeit vorantreibt. Mit Milliardenkosten, die uns allen irgendwann nochmal auf die Füße fallen werden.

      Weil es halt keine Ahnungslosigkeit oder Inkompetenz ist, sondern schlichtweg geplant. Diese Regierung arbeitet nicht für die Bevölkerung, sie arbeitet für kurzfristigen Profit der/einiger Großkonzerne.

  • aaaaaaaaargh@feddit.org
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    39
    ·
    22 小时前

    Ich muss sagen: wenn das wirklich wahr ist (und so liest es sich), dann sind das zweifelsohne die besten Neuigkeiten, die ich seit langem gelesen habe. Und dass darin Deutschland und Energiewende vorkommt, ist bei diesem Ministerium fast schon ein kleines Wunder.

    • Teppichbrand@feddit.org
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      7
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      9 小时前

      Die Energiewende ist mein Wohlfühl-Thema gegen Weltschmerz. EE sind in jeder Hinsicht überlegen und werden unseren Planeten in den nächsten fünfzehn Jahren krass verändern. Das Wachstum und die Entwicklung ist exponentiell, diese Welle hält niemand auf, weder die AfD, noch Reiche, noch Trump.
      Falls du die Zahl noch nicht gelesen hast: 92,5% aller weltweit neugebauten Energieerzeugung war 2025 erneuerbar. Das ist keine Competition mehr. Darum kreischen die fossilen Machtstrukturen auch so laut, das ist ein Untergangskampf, sie verlieren und wir alle gewinnen.

      • aaaaaaaaargh@feddit.org
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        ·
        6 小时前

        Ich habe noch Restsorgen, dass den Konzernen und ihren Abgesandten im Bundestag schon noch was einfällt, wieso Strom bald auch preislich so volatil und dazu teuer werden muss wie Benzin und wieso die Selbsterzeugung noch viel krasser eingeschränkt und versteuert werden muss. Aber ich freue mich auch über die unaufhaltsame Dezentralisierung, die so einer Technologie direkt innewohnt, wir dürfen nur nicht denselben Fehler machen wie beim Internet.

  • Aufgehtsabgehts@feddit.org
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    5
    ·
    15 小时前

    Kann jemand den Unterschied zwischen netzbildenden und netzfolgenden Wechselrichtern einfach erklären? Ich hatte mal gehört, dass das noch eins der ungelösten Probleme bei so viel Batterienutzung ist. Da müssen wohl noch ein paar kluge Elektroingenieure ran.

    • Imke@feddit.org
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      10
      ·
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      3 小时前

      Netzfolgende Wechselrichter können die Netzfrequenz von um die 50 Hz nicht selbstständig erzeugen. Sie folgen/synchronisieren sich mit der vorhandenen Netzfrequenz. Wenn dann mal Stromausfall ist, fallen diese Wechselrichter auch aus und können danach auch das Netz nicht von selbst wieder aufbauen oder stabisieren schalten erst wieder ein, wenn die Netzfrequenz wieder erreicht ist (zum Beispiel die meisten Balkonkraftwerkswechselrichter ohne Akku). Netzbildende Wechselrichter können sich Netzfrequenz selbst ausrichten und somit Inselnetze erzeugen oder das Netz gemeinsam mit anderen netzbildnenden Generatoren im Netz nach einem Ausfall wieder aufbauen. Klassisch gesehen drehen sich in herkömmlichen Kraftwerken die Generatoren (teilweise auch bei Windkraftanlagen) mit 50 Hz, so kommt auch die Netzfrequenz zustande. Es gibt aber auch Netzbildende Wechselrichter für PV-Anlagen, diese sind auch inzwischen weitverbreitet (ein großer Teil der privat verbauten Hybridwechwechselrichter, also mit Akku kombiniert.). Wenn der Strom zuhause aufällt, kann die privaten inselfähige PV-Anlage sich automatisch vom Netz trennen (zur Sicherheit, falls das Netz z.B. extra für Arbeiten daran zeitweise abgeschaltet wurde oder allg. zur Wiederherstellung daran gearbeitet wird) und im Hausnetz die 50 Hz bereitstellen. Quasi alle modernen Heim-PV-Anlagen (da heutzutage fast immer mit Akku kombiniert), die über ein Stecker-Kraftwerk hinausgehen, können das. Ich kenne natürlich nicht alle Modelle, aber z. B. die gängigen SMA-Hybridwechselrichter, die in meiner Firma verbaut wurden waren inselfähig, das war auch von fast allen KundInnen auch so gewünscht, die Funktion wird ja quasi mit dem klassischen System sowieso mitgeliefert. Da diese Anlagen bei Stromausfall “die Hausinsel” vorschriftsgemäß vom öffentlichen Netz trennen müssen, können sie dem öffentlichen Netz derzeit auch nicht helfen, sich nach einem Ausfall wieder aufzubauen. Technisch ist das aber problemlos möglich. Da die meisten Freiflächen PV-Anlage Volleinspeiser sind, also eine Inselssystembereitstellung nach derzeitigen privatwirtschaftlichen Gegebenheiten keinen Sinn macht (schon gar nicht ohne Akku), sind netzbildende Wechselrichter da soweit ich weiß noch kein Thema. Die Übertragungsnetzbetreiber haben da aber einen sehr guten Überblick, wo wie viele Netzbildner vorhanden sind und wie viele notwendig sind und werden falls nötig eingreifen oder eben bei Neuanschlüssen Vorgaben machen, das kommt für große PV-Ankagen bestimmt noch, je mehr konventionelle Kraftwerke abgeschaltet werden. Für große Akkus gilt theoretisch das gleiche, die hängen ja auch an einem WR. Hattest du denn eine Begründung in deiner Quelle, warum das alles ein Problem werden sollte? Also wenn der Speicherausbau unreguliert passieren sollte, kann ich mir das schon vorstellen, aber das ist glaube in D eher unwahrscheinlich.

      • Aufgehtsabgehts@feddit.org
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        5 小时前

        Danke für die Erklärung! Auf das Thema bin ich durch den Stromausfall in Spanien aufmerksam geworden. Nach weiterem Suchen bin ich immer öfter darüber gestolpert, dass das wohl gar kein so leichtes Thema ist und dass da noch geforscht werden muss - hier sind weiter unten einige Projekte aufgelistet, die sich damit befassen. Aber 100% verstanden habe ich das nie, Elektrotechnik ist nicht meine Stärke.

        Und solche Themen finde ich insgesamt spannend. Ein anderes Beispiel: Die Bahn hat/hatte lange das Problem, nicht 100% garantieren zu können, dass ein Zug einen Bereich verlassen hat und vollständig ist - also keinen Wagen verloren hat. Das klingt so einfach und trotzdem gab es da lange keine praktikable Lösung für.

        • Imke@feddit.org
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          4 小时前

          Danke für den Link! Wenn ich es also richtig verstehe, ist das technisch machbar, aber ein Henne-Ei Problem, da die Netzbetreiber ihre Anforderung erst an vorhandene Technik stellen, diese ohne Nachfrage aber nicht hergestellt wird. Die Nachfrage wiederum scheitert an fehlenden regulatorischen Rahmenbedingungen.

          Könnte ja sein, dass die Netzbetreiber irgendwann festlegen, dass z. b. ab 2030 alle neuen Kraftwerke (inklusive Akkus) ab 1 MW Leistung netzbildend sein müssen. Da das Nachfragevolumen dann ungefähr vorherzusehen ist, werden die Dinger rechtzeitig gefertigt und Rahmenbedingungen auf Basis der Technik Gestaltet. Ist ja häufig so, dass es Vorgaben mit zukübftigem Stichtag gibt, die ohne technische Neuentwicklungen gar nicht umsetzbar wären. Meistens ist die technische Entwicklung wegen der klaren Vorgaben auch recht schnell. Z. B. Wurde schon 2017 festgesetzt, dass demnâchst alle Kläranlagen ab einer bestimmten Größe einen hohen Anteil des im Klärschlamm enthaltenen Phosphors zurückgewinnen müssen. Damals gab es zur Rückgewinnung aus Asche/Klärschlamm höchstens ein paar Ideen aus den Unis aber keine wirtschaftlich umsetzbaren Konzepte für die realen Anforderungen der Abfallwirtschaft. Derzeit gibt es aber die ersten Pilotprojete und die flächendeckende Umsetzung müsste dann ab 2029 erfolgen. Bin immer wieder überrascht, wie schnell sowas gehen kann, wenn Planungssicherheit und konkrete Vorgaben gesichert sind.

          Und solche Themen finde ich insgesamt spannend. Ein anderes Beispiel: Die Bahn hat/hatte lange das Problem, nicht 100% garantieren zu können, dass ein Zug einen Bereich verlassen hat und vollständig ist - also keinen Wagen verloren hat. Das klingt so einfach und trotzdem gab es da lange keine praktikable Lösung für.

          Lol

      • DrunkenPirate@feddit.org
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        3
        ·
        11 小时前

        Ich glaube, das Hauptsrgument gegen unkontrollierte netzbildende WR sind Stromnetzreparaturen. Da kann man dann nicht mehr so einfach Strom abstellen für die Arbeiten. Im schlimmsten Falle drückt da aus einer Ecke ein WR seinen Strom rein und das kann dann lebensgefährlich für den Elektriker werden.

        • PreppaWuzz@discuss.tchncs.de
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          ·
          8 小时前

          Bei Insel-Wechselrichter im privaten Bereich werden Netztrennschalter mit installiert, die das interne Netz automatisch vom öffentlichen Netz trennen, wenn der Wechselrichter in den Ersatzstrom-Modus geht, weil das öffentlich Netz ausgefallen ist. Wäre anders auch dämlich, denn man will in dem Fall ja den erzeugten Strom im Haus selbst nutzen und nicht ins öffentliche Netz vergeuden.

          Zentrale Komponenten, die direkt für die Netzstabilität eingesetzt werden, werden eine entsprechende Steuerung haben, die in solchen Reparatur- und Wartungsfällen wirklich abschaltet.

        • Imke@feddit.org
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          ·
          9 小时前

          Genau, das gilt ja auch für sämtliche netzbildende Generatoren… Bei den privaten PV-Anlagen gab es dann immer den automatischen Netztrennschalter. Sollte aber technisch eigentlich kein Problem sein, diesen zentral gesteuert wieder zu deaktivieren beim Netzwiederaufbau. Vielleicht nicht mit dem derzeitigen Aufbau, aber z.B. bei der Notdrosselung der Wechselrichter bei Netzüberlastung über Smartmeter wird ja derzeit auch schon viel gemacht, auch bei Wallboxen und anderen großen Verbrauchern (bei Verbrauchern dann umgekehrt wenn die Netzfrequenz zu niedrig ist). Die Vorbereitung dieser Techniken im Sicherungskasten ist auch verpflichtend ab einer bestimmten Leistung soweit ich weiß.

  • B0rax@feddit.org
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    23
    ·
    22 小时前

    Tja. Batterien werden immer billiger und zyklenfester. Damit rechnet sich sowas sehr schnell. Scheiß egal was die Politik sagt.

        • ikirin@feddit.org
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          11 小时前

          Übersetzung in nicht-politiker-deutsch: ‘Aber damit macht die fossile Brennstoffe-Lobby keinen Gewinn!’

      • plyth@feddit.org
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        Deutsch
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        ·
        14 小时前

        Wenn der Markt nicht regelt liegt es dran, dass jemand den Markt stört.

        • LH0ezVT@sh.itjust.works
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          ·
          4 小时前

          Oder dass der Markt versagt. Der ideale freie Markt ist auch nur ein Konstrukt.

          So klassische Beispiele sind kurzsichtiges Handeln, Konsequenzen für andere ignorieren oder auch schlicht das “falsche” Verhalten von Marktteilnehmern ausnutzen, weil die zB nicht genug Informationen bekommen oder irrational handeln.

          Marktwirtschaft ist ein super Optimierer, aber wenn die Ziele des Ganzen so Sachen wie Fairness oder eine gute Gesellschaft sind, muss man wie jedem Optimierungsverfahren aufpassen, dass der Optimierer die richtigen Start- und Grenzwerte hat und sich nicht in lokalen Optima verheddert.

          • Imke@feddit.org
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            3 小时前

            Sehr schön gesagt, besonders das “in lokalen Optima verheddern” gefällt mir. Auch allgemein irgendwie schön auf den Punkt gebracht.

        • Imke@feddit.org
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          2
          ·
          9 小时前

          Zumindest was Angebot und Nachfrage angeht… Z. B. die rasante technische Entwicklung der Erneuerbareninfolge des Ausbaus von PV und Windkraft seit der ersten Rot-Grünen Legislaturperiode hätte ohne die Einspeisevergütung auch erst Jahrzehnte später stattgefunden. Und wo wären dir privaten Batteriehersteller heute ohne die Jahrzehntelange weltweite öffentlichkeit finanzierte Grundlagenforschung. Es gibt halt bestimmte Schwellenwerte der nahenden Wirtschaftlichkeit einer Technologie, bevor die überschritten sind, gibt es auch keine privaten Investitionen in Forschung und Entwicklung in diese Sache. Oder nur sehr kleine… Und selbst dann regelt der Markt noch lange keine sozialen oder ökologischen Belange zufriedenstellend. Als würde sich sich die Klimakrise mit fixen (unbekannten) Deadlines regeln, weil ein paar Ideologen beschließen, einen Aufpreis für klimafreundliche Produkte zu zahlen und das irgendwann viele tun. Dass Erneuerbare und Akkus im Vergleich zu Konventionellen so billig sind und der Markt hier regeln kann, ist ein bisschen Glück (hätte ja auch teurer sein können in Relation) und Jahrzehntelange außermarktliche Vorarbeit (und vielleicht ein paar ideologische KonsumentInnen)

          • plyth@feddit.org
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            ·
            4 小时前

            Als würde sich sich die Klimakrise mit fixen (unbekannten) Deadlines regeln,

            Klimakrise hätte sich mit echter CO2 Steuer regeln lassen. Statt Ausnahmen zu verschenken hätte man einfach das schädliche Gut wirklich teuer machen müssen. Wenn man das in den 70ern schon gemacht hätte, hätten wir damals schon Elektroautos gehabt.

            Subventionen wie die Einspeisevergütung sind ein akzeptables Mittel der Politik, um einen Markt zu steuern. Von sich aus werden Märkte von Monopolen dominiert. Der Staat muss lenkend eingreifen um Wettbewerb zu fördern.

            Forschung kann man auch marktwirtschaftlich denken. Die Bürger kaufen Fortschritt, indem sie für Forschung bezahlen. Allerdings ist es gefährlich, wenn Forschung die Ziele nicht mehr selber festlegen kann.

            • Imke@feddit.org
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              ·
              3 小时前

              Das stimmt, ich verstehe die Aussage “der Markt regelt das” halt als so, dass "der Markt Ohne staatliche Eingriffe (wie du sie beschreibtst) regelt. " Privat finanzierte Forschung ist ja jederzeit möglich, ich glaube nur, dass die Bereitschaft, da nennenswerte Summen reinzustecken, bei vielen (auch bei reicheren Leuten) eher begrenzt ist. Gut in den USA baut man ja viel auf das “Charity-Konzept”, aber ob das flächendeckend öffentlich finanzierte Forschung in großer Masse ersetzen könnte für Bereiche, absehbar keinen wirklichen Gewinn abwerfen, wär ich mir nicht so sicher, hab dazu aber auch noch nie Zahlen gesehen wie viel Charity in Staaten mit weniger Steuern im Vergleich zu Staatsausgaben in Staaten mit hoher Steuerlast in ähnliche Bereiche fließt.

              • plyth@feddit.org
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                ·
                1 小时前

                Private Grundlagenforschung ist wie private CO2 Steuer, das kann man sich im Wettbewerb nicht leisten. Desswegen muss der Staat das über Steuern finanzieren.

                Ohne Monopole hat kein Unternehmen genug Profite um Charityforschung zu betreiben.

          • Imke@feddit.org
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            ·
            9 小时前

            Aber tbh ich bin selbst überrascht, dass in D sie Regierung so grottig ist und im Gegenzug Akkus und Erneuerbare so billig, dass der Markt so langsam einfach die dekarbonisierung zackig vorantreibt, obwohl die Regierung dagegen arbeitet (ich würde sogar unerstellen aktiv, aber wer eeißt das schon). Das gleiche zieht bei E Mobität und so laaangsam auch bei Wärme… Hier macht mir der Markt echt Hoffnung

        • ikirin@feddit.org
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          ·
          11 小时前

          Der Markt regelt doch - wenn ich als 1 Firma alle Konkurrenten aufkaufe, dann bin ich der Markt. Und dann regel ich das so, dass meine Produkte so viel kosten wie ich möchte. /s