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Cake day: November 24th, 2024

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  • Ein positives Bild von sich selbst bzw der eigenen Gruppe zu haben ist evolutionär bedingt tief in der Psyche des Menschen eingegraben.

    Zudem sind diese Standpunkte der Konservativen eben auch an Emotionen gekoppelt. Wenn sie kritisiert werden, fühlen sie sich nicht angesprochen, weil die eigene Meinung sich wegen diesen Emotionen als “richtig” anfühlt. D.h. die Konservativen, wie sehr viele Menschen, halten sich selbst für rational und halten ihre Meinung für sachlich logisch richtig, bemerken dann aber gar nicht, dass ihre Meinung durch ihre Emotionen gefärbt ist.

    Ich schätze, Konservative neigen dann dazu, Emotionen wie Angst zu unterdrücken - weil es mit Schwäche assoziiert wird, und sie wollen ja stark sein - und an die Stelle der Angst tritt die Wut. Ihre Amygdala, das Alarmzentrum des Gehirns, vermittelt ihnen Gefahr, ihr Gehirn aktiviert die die Kampf-oder-Flucht-Reaktion https://de.wikipedia.org/wiki/Kampf-oder-Flucht-Reaktion ein, daher auch die Wut.

    Damit sind sie dann auch weniger für rationale Argumente zugänglich. Türsteher Perspektive: Um solche Leute erfolgreich zu deeskalieren muss man sich gut mit Kommunikation auskennent UND insbesondere wissen, wie man Emotionen in die Gespräche einfliessen lassen kann und die andere Person mit ihren Emotionen abholen kann. Wohlbemerkt, die Emotionen, die quasi unsichtbar sind, weil sie ganz tief weggesperrt sind.



  • Zur Info, viele die staatlich als linksextremistisch bezeichnet werden, z.B. viele Antifa Gruppen lehnen Mao, Stalin & Co selbst ab, incl deren Kommunismus. Die haben sogar nen eigenen Begriff dafür, sogenannte “Tankies”.

    Um staatlich als linksextremistisch bezeichnet zu werden, muss man gar nix mit Gewalt zu tun haben, es reicht schon wenn man gegen den Kapitalismus bzw den durch z.B. Kreislauftwirtschaft oder iwas ohne Gewinnorientierung ersetzen möchte. Beispiel wäre Ende Gelände, die vom Verfassungsschutz deshalb beobachtet werden.




  • Und gleichzeitig: Praktikum ist ja häufig auch dass man verstehen möchte ob z.B. eine ausbildung später etwas für einen ist bzw wie das so ist. Und dann find ich python schon passender.

    Selbst wenn es nur für einen Tag ist, selbst wenn es nur algorithmisches denken ist “schreib mal in stichpunkten auf, was der computer machen soll um aufgabe XY zu machen”. Brauchst du gar kein python und dessen frustration wegen iwelcher kleinigkeiten.


  • juergen@feddit.orgtoich_iel@feddit.orgIch🐮🖥️iel
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    3 months ago

    Du kannst dem Praktikanten schon Python beibringen und die Person auch dafür motivieren, wenn du z.B. sagst dass du scratch selbst nicht gut findest und du Mensch deswegen “Die Erwachsenen-Sachen” beibringen möchtest, weil du die selbst cooler findest.

    Ich denke, die Person fühlt sich dann gleich ganz anders wenn Mensch die Erwachsenen-Sachen machen darf, selbst wenn die schwieriger sind.

    Das ist nur eine Frage eurer Didaktik und wie gut Ihr Mensch bei Unsicherheiten abholen könnt. Und aus Unsicherheiten/Herausforderungen kann eins sehr viel lernen!

    Nur Mut!








  • @Kathi_M@lemmy.world Hi! Ich kenne deinen Hintergrund nicht so, aber könnte mir vorstellen dass die dezentralen sozialen Netzwerke und deren Kultur (-> Damit meine ich dass Leute hier Zoom nicht cool finden) etwas neu für dich ist und vielleicht das ein bisschen ein “culture clash” ist. Wenn das nicht zutrifft, dann kannst du meinen Vermittlungsversuch auch gern als freundliche Geste ohne weitere Bedeutung ansehen :D Oder zumindest ist die Bedeutung eher, dass ich es wertschätzen möchte, dass du dir die dezentralen Netzwerke und deren Kultur angucken willst und ich deren manchmal etwas ruppige Gesprächskultur durch Kontextualisierung etwas abmildern möchte.

    Beispielsweises gibt es senfcall.de - das ist eine Webseite, wo man Videointerviews ähnlich zu Zoom machen kann. Andere User:innen erwähnten hier Jitsi, das ähnlich zu senfcall ist.

    Der Punkt ist, dass hier Menschen von Zoom nicht so begeistert sind, weil es einen nicht so schönen Ruf hat. Beispielsweiise:

    Mein Bauchgefühl sagt mir, dass du schlicht nicht erwartet hast, dass es mit senfcall.de eine Webseite mit ähnlichem Komfort gibt. Ich will natürlich nicht abstreiten, dass Zoom für manche Situationen zwingend notwendig ist - aber ich denke in den allermeisten Fällen kommt man mit senfcall.de gut zurecht.

    EDIT: Habe jetzt erst realisiert, dass du vermutlich das Interview deshalb gern über Zoom machen würdest, weil du dort das Interview direkt aufnehmen kannst. Das ist voll verständlich! Da gibt es bestimmt auch gute Möglichkeiten. Häufig indem du z.B. lokal auf deinem PC die Soundspur mitaufzeichnest. Wenn du nicht weißt was sich da für deine Situation am besten eignet, könntest du z.B. einen lokalen Hackerspace besuchen und da deinen Laptop mitbringen. Die sind freundlich und helfen gerne :) EDIT ENDE

    Und ich glaube, Menschen mögen senfcall.de und ähnliches auch aus politischen Gründen lieber. Ähnlich wie sich ein gemeinsames spendenfinanziertes Kochen in der eigenen Community, in der eigenen Stadt besser anfühlt als gemeinsam zu McDonalds zu gehen.

    Liebe Grüße und viel Erfolg!



















  • fyi: mein gefühl ist, dass lemmy communities langsam wachsen, weil der lemmy nicht so talentiert ist neue communities sichtbar zu machen, d.h. auch speziell jene die z.B. nicht mehr so neue sind aber gerade an aktivität zugewinnen, etc.

    (D.h. für eine kleine community sind 10 upvotes schon sehr große viralität, verglichen mit 200 in DACH oder so.)

    D.h. ich würd empfehlen, eine kleine truppe mainzer*innen zu versammeln, z.B. auch in anderen communities (mastodon/reddit/discord/etc) darauf aufmerksam machen, in lokalen queeren spaces die vorzüge von lemmy/mastodon und co zu erklären, etc. (Und ich würd dazusagen, dass lemmy sich aktuell am besten über lemmy nutzen lässt, obwohl man es auch von mastodon aus lesen kann. -> übersichtlicher, und weniger chance “leisen” content zu übersehen.

    Wenn du eine kleine stabile gruppe hast, die regelmäßig content postet, dann bekommst du auch langfristig wachstum.

    Evtl kann es aber auch sinnvoll sein, zuerst communities wie !queerfeminismus@feddit.org mit regelmäßigem content zu füllen, weil sich darüber dann automatisch mainzer leute versammeln.