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Cake day: July 23rd, 2024

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  • Ja auf Kurzstrecke mit vielen Stationen ist ne Tram kostengünstiger zu bauen je Kapazitätskilometer, sobald man über nen Fluss, nen Berg hoch oder runter, oder nen größeren Abstand zwischen den Stationen hat, ist die Seilbahn günstiger. Sie nimmt halt sehr wenig Fläche ein, kann Luftlinie Fahren, die Strecke kostet fast nichts, dafür sind die Stationen teuer. Bei ner Straßenbahn hat man gegenteilige vor- und Nachteile: nimmt viel Fläche auf der strecke ein (bzw. die benötigten Gleise), muss sich in den Verkehr integrieren / jede Brücke mitnehmen / um gebäudeblocks herum fahren und die Gleisinfrastruktur ist sehr teuer und aufwendig. Dafür kann man an jede Ecke ne Station bauen wenn mal will, die dann vergleichsweise auch sehr billig ist und wenig Fläche an diesem Ort einnimmt.

    Er scheint in den Video eher allg. gegen Seilbahnen zu argumentieren und gar nicht so sehr gegen die weichen (ich nehme mal an, die weichen sind das techbromäßige, was du meintest?) finde er wirft im video die Zweckmäßigkeit und kosten von Autos, Fahrrädern, Trams und Seilbahnen irgendwie komisch zusammen und pickt sich je nach Beispiel die Kirschen für seine Argumente raus







  • Außerdem: je früher wir unsere stoffgewinnung (jeder Art) von der Verbrennung fossiler lösen, desto besser. Schließlich ist jede einnahmequelle für die betreiberInnen von erneuerbaren ein weiterer wirtschaftlicher vorteil, den sonst ein (meistens) auf fossilen Brennstoffen basierter prozess gehabt hätte, bei dem co2 als nebenprodukt gereinigt werden kann. Das gleiche gilt für erdölbasierte Kunststoffe und alles andere, wir müssen ja in vielen Bereichen gleichzeitig umstellen, je schneller, desto besser


  • Findet das heiße Verdichten nicht sowieso nach der Trocknung statt? Langsame Holztrocknung sollte ja machbar sein, wenn es währenddessen nicht Permanent bearbeitet werden muss. Aber sicher gibts es Probleme, ich gehe nur davon aus, dass GroßintvestorInnen oder FirmengründerInnen sich Gedanken darüber gemacht haben und der Meinung sind, eine wirtschaftliche Lösung für den Prozess oder ihre Anwendungsnische gefunden zu haben. Das ist zwar kein Garant, aber eben der nächste (für InvestorInnen riskante) Schritt von der Forschung in die Praxis. Ich würde sagen, solange das keine gemeinnützige oder staatliche Organisation übernimmt, ist das ein wichtiger Mechanismus für allgemeinen Fortschritt



  • Ich finde zumindest in der Theorie klingt es vielversprechend und ob etwas praktischtauglich ist, lässt sich meistens am besten in der Praxis testen, so lange dabei kein großer schaden entsteht. Und wenn ein unternehmen Geld oder Zeit investiert, etwas neues umzusetzen, geht es zumindest ja mal davon aus, dass es das mit ner gewissen Wahrscheinlichkeit auch gewinnbringend vermarkten kann, denn wer würde ein Risiko eingehen, ohne eine Gewinnchance zu wittern… Ich meinte aber auch gar nicht den nature Artikel selbst sondern seine abgegeben Quellen, die nicht journalistisch sonderwissenschaftlich sind und dass die Theorie hinter der Geschichte auf mich jetzt nicht so hoaxy wirkt auf den ersten blick






  • Skalierbarkeit ist nicht so gut aber die Lösung ist definitiv günstiger als ne tram, schneller umgesetzt, energieeffizienter, hat ne gute Reisegeschwindigkeit (Luftlinie) und ist in diesem fall halt nicht so hochkapazitativ ausgelegt. Wenn man möchte, kann man mit seilbahnen förderleistungen erreichen, die größer als die von Trams sind, nur u-bahnen schaffen noch mehr (ca. das dreifache). Als größtes Problem sehe ich eine (ist zumindest meine Vermutung) geringere stationsdichte, man braucht zwar keinen Platz für Straßen oder gleise, aber dafür sind die Stationen recht groß. Seilbahnen sind nicht zwingend ein feuchter unrealistischer Traum von milliardärys oder das prestigeprojekt bürgermeistys, sondern haben sich in vielen Großstädten weltweit als effizientes und gübstiges öffentliches Verkehrsmittel durchgesetzt




  • Der muss ja auch nicht negativ sein, es reicht, wenn er günstiger ist und da sehe auch im Januar einige Nächte unter 6 cent netto und durchweg typischen Schwankungen zwischen min und max von 10 cent, damit kann man schon gut arbeiten. es gibt ja Software, die das übers jahr gut auslegen kann, und da sind große Wasserspeicher schon sehr wirtschaftlich, vor allem in Kombination mit dynamischen stromtarifen oder eigener Dach PV. Selbst bei Brauchwasserwärmepumpen ohne pv oder dynamische tarife setzen viele inzwischen auf große Speicher, weil ne Wärmepumpe, die sich nicht ständig an un abschalten muss, nur weil der warmwasserbedarf schwankt, wesentlich länger hält, da kann man schonmal ein päar jahre Lebensdauer rausholen. Bei normalen Wasserspeichern auf dem stand der Technik hat man isolationswärmeverluste (bzw wärme die in den keller wandert) bei 250 L von ca. 1,5 kwh am tag, bei 500 L von ca. 2 kwh, bei 1000 L ca. 3 kwh. Wenn du durch 500 l mehr ca 20 kwh zusätzlich nutzbar speichern kannst, braucht die Wärmepumpe vielleicht 6 kwh Strom dafür. Wenn du die dynamisch für 5 cent günstiger als normal einkaufst, hast du die verlorene kwh schon wieder drin. Wenn du die Energie aus dem Pufferspeicher nur einmal am Tag nutzt, wäre das mit wärmepumpeneine speicherwirkungsgrad von 85% (zusätzlicher Wärmeverlust miteingerechnet), und mit heizstab statt wärmepumpe von 95%. Kommt bei wärmeepumpe an nen Akku mit 90% Wirkungsgrad zwar nicht ran, dafür kostet das größere Speicher Volumen aber fast nichts, ist ja nur ein etwas größerer Kessel