

Ehm, kann schon sein. Ich dachte immer, das hätte was mit einer der Kanareninseln zu tun, weißich aba aunich so richtich …


Ehm, kann schon sein. Ich dachte immer, das hätte was mit einer der Kanareninseln zu tun, weißich aba aunich so richtich …


Dieser Text ist ein schönes Beispiel dafür, wie man eigentlich sinnvolle und begründete Anliegen durch völliges textliches Überdramatisieren ins unfreiwillig Komische kippen lassen kann. Immerhin hat man es ja noch geschafft, das völlig schiefe Bild vom „Sodom und Gomorrha auf unseren Straßen“ durch einen Blick ins Wörterbuch korrekt zu buchstabieren. Bei der Grammatik der organisierten Veranstaltungen (in deren Rahmen die zweifelhaften Freizeitaktivitäten, für welche die beiden biblischen Orte berühmt geworden sind, heute offenbar besser stattfinden sollten oder was) hapert‘s dann aber doch gleich wieder recht arg.
Ich gebe zu, dass mich realsatirische Texte wie dieser der GdP durchaus erheitern, so ernst das dahinter liegende Thema auch ist.


Habe grade versucht, mir die erste Folge der neuen Staffel anzuschauen, hab‘s aber nur bis zu der Explosion im Wasserbecken geschafft. Meine Güte, wie öde und gezwungen das alles wirkte. Hoecker und Boning haben es in der ersten Staffel ja noch geschafft, mit „zwei Kindsköppe machen ein kürzlich noch bewohntes Haus kaputt“ der ganzen Zerstörungsorgie eine ungefähre inhaltliche Klammer zu geben und dadurch Komik zu erzeugen. Aber das hier war so gezwungen und brottrocken wie eine Stunde Chemieunterricht unterm Vergrößerungsglas. Danke, brauch ich nicht.


der eine Cent unterschied zu E5 reißt es auch nicht raus
Ich stimme deinem Beitrag im Wesentlichen zu, aber 1 ct / l Unterschied zwischen E5 und E10? Da stimmt was nicht.
Zumindest in meiner Gegend (Rhein-Main-Gebiet) sehe ich allenthalben eine Differenz von 6 ct / l. Da mein Pkw im Mittel 5,2 l / 100 km verbraucht, sehe ich bei 15.000 km Jahresfahrleistung immerhin eine Preisersparnis von € 46,80 p.a. - und nicht € 7,80 gemäß deiner Zahl.


Mich wundert, dass der E10-Anteil am gelieferten Benzin (immer noch) so gering ist. Hat E10 eine so schlechte Presse oder warum wird das so deutlich weniger getankt als E5?


Das ist in der Transkription des Audiobeitrags leicht zu überlesen: Gertrud ist die Patronin der Katzen und schützt einen damit mittelbar vor Mäusen. Sie ist dagegen durchaus nicht die Schutzheilige von Mäusen.
Somit endet am Gertrudistag die Spinnarbeit, weil Gertrud zwar die Katze schützt, diese aber die Spinnerin nicht vor der Maus, welche dann wiederum den Faden … Hach, es ist aber auch kompliziert!


Die vor über 20 Jahren wegen des Vorwurfs der Vorteilsnahme aus dem Amt gewählte Ex-OB ist von ihrer eigenen Wichtigkeit dermaßen überzeugt, dass sie die Tinte nicht mehr halten kann, und die zuständige Regionalpostille ventiliert den Seich nur zu gerne weiter. Das ist alles so abgeschmackt und überflüssig.
Das Haus, in dem die Engel-Apotheke Frankfurt, die im Fuß der Anzeige genannt wird, ihr Ladengeschäft hatte, gibt es heute noch: Es ist das Eckhaus Große Friedberger/Vilbeler Straße, und eine vielleicht drei Meter hohe Engelsfigur ziert die Fassade. Wikipedia hat ein Foto der Hausansicht hier: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Datei:Frankfurt_Am_Main-Grosse_Friedberger_Strasse_46_Vilbeler_Strasse_33_von_Nordwesten-20110705.jpg
Die Apotheke war ein echtes Traditionshaus und existierte seit sechzehnhundert-irgendwas. Kurz vor der Jahrtausendwende wurde sie dann geschlossen, aber den Engel an der (wahrscheinlich denkmalgeschützten) Fassade gibt es immer noch.


Eine wirklich hübsche Grafik. Darauf steht die Hindenburgbrücke noch, der Vorläufer der heutigen Deutzer Brücke. Und Herrn Wieses Schokoladenhaus wird‘s wohl heute auch nicht mehr geben.
Ein wahrhaft stimmiges Gesamtkunstwerk: Das schaft-umpuschelte Dämchen-Stiefelchen, der Trotzköpfchen-Claim, die Hilde-Knef-Gedächtniswimpern im Kindchengesicht … und was hat Madame wohl unter ihrem Hütchen versteckt? Ein Tiefkühl-Huhn vielleicht?
Herrlich gruseliger Fund :)
Gut 40 Jahre später: „Isch geb dir achtzisch Oiro für den Prügel. Und damit isset auch jut bezahlt!“
Beim Schlucken nicht, aber beim Gucken: So sieht ein Kind garantiert nicht aus, das bei der Untersuchung aufgefordert wurde, mal mit weit offenem Mund „Aaah!“ zu sagen.


Und selbst da ist der Rattenschwanz noch nicht zu Ende: Die Lösung der ÖGK dient offenbar nur der Kommunikation zwischen den Arztpraxen und der Sozialversicherung. Über das Thema Krankenhäuser und andere Gesundheits-Dienstleister, die vielfach unterschiedliche, nicht kompatible IT-Lösungen implementiert haben und nun das Fax als bisherigen kleinsten gemeinsamen Kommunikations-Nenner verlieren, ist dabei noch gar nicht gesprochen.
Du. Meine. Güte. Im österreichischen Gesundheiswesen möchte ich echt keine Verwaltungsfachkraft sein.


Das Verbot stammt aus dem Jahr 2012. Also sind zwölf Jahre vergangen, ohne dass eine allgemein akzeptierte Lösung gefunden wurde. Aufseiten der Arztpraxen wird wohl kritisiert, dass eine Software basierte Ersatzlösung, die von der Österreichischen Gesundheitskasse bereitgestellt wird, zu schwer zu bedienen sei. Ich kann‘s nicht beurteilen, aber da beißt sich wohl Datenschutz mit Anwenderfreundlichkeit.


„Ja, ist denn heut scho‘ Erster April?“ (Franz Beckenbauer sel., Mondrückseite)


Wenn die Bezeichnung „Schnake“ etwas mit „spitz zulaufend, stechend“ zu tun hat, scheinen „Schnakenschirme“ wohl besonders schmal und spitz gebaut gewesen zu sein. Jedenfalls könnte der Satz „Ei Kall, wo hab‘ isch dann mein Schnaagescherrm gelasse?“ gut bei der Fernseh-Familie Hesselbach gefallen sein. :)
Ein Design-Klassiker. So ein Gerät muss auch bei meinen Eltern bis weit in die Siebziger hinein in Gebrauch gewesen sein.
„Wer Koff sagt, sagt auch Fee + Ihn“


Das geht mir häufig beim näheren Blick auf Versicherungsprodukte so … Im Wikipedia-Artikel ist der folgende Absatz für mich entscheidend:
„Die garantierte Versicherungssumme kann daher infolge des hohen und daher teuren Heiratsrisikos durchaus kleiner sein als die Summe der bis zum Alter 25 zu zahlenden Beiträge.“
Kapitalbildende Lebensversicherungen (wie eben eine Heiratsversicherung auch) stehen schon länger in der Kritik - sie sind immer für die Versicherer ein gutes und für die Versicherten ein teures Geschäft. Insofern ist es also kein Wunder, wenn sich einem der Sinn von sowas nicht erschließt.
„Lunge“ lautet meine Empfehlung (siehe unter www.lunge.com). Hersteller mit Sitz in Norddeutschland. Habe vor drei oder vier Jahren bei einem Schuhladen in meiner Gegend zwei Paar Sneaker von diesem Hersteller gekauft und habe eines der beiden Paare aktuell zum Erneuern der Laufsohle beim Hersteller in Arbeit. Sowas nenne ich nachhaltig, kannte ich zuvor von anderen Marken nicht.
Anzumerken ist aber, dass ich mit den ab Werk gelieferten Einlegesohlen mit Obermaterial aus grauem rutschfestem PET nicht glücklich wurde. Hier musste ich dem Hersteller noch einen zusätzlichen Obolus hinterher werfen und die (dann allerdings auch verbrauchten) Einleger durch eine andere, vom Hersteller „Feetality“ genannte Version mit schwarzer, gleitfreundlicherer Oberfläche ersetzen. Das erleichtert das Anziehen der Schuhe und verhindert, dass Sneakersocken über die Ferse in den Schuh hinein gezogen werden.
Bin insgesamt aber hochzufrieden mit den Tretern und würde jederzeit wieder Schuhe des o.g. Herstellers kaufen.