Viele Skigebiete werden sich aufgrund der Auswirkungen des Klimawandels, der höhere Temperaturen und Schneemangel mit sich bringen wird, nicht mehr auf den Wintersport konzentrieren können. Aber auch diejenigen, die sich dagegen wehren, werden ihr Geschäftsmodell überdenken müssen.

  • JensSpahnpasta@feddit.org
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    25 days ago

    Das Problem sind nicht die Skigebiete - wir haben ja schon an diversen Stellen an den Alpen gesehen, dass die Berge aktuell auf Frost, Gletscher und Schnee ausgerichtet sind. Wenn es wärmer wird und die Gletscher verschwinden, verändert sich zum einen die gesamte Hydrologie Kerneuropas. Ratet mal, wo ein Teil des Rheinwassers herkommt. Oder mit welchem Wasser der Gardasee oder der Po oder die Rhone gefüllt sind. Und dann werden die Berge auch noch instabil, wir haben das ja bereits mit gewaltigen Felsstürzen gesehen. Ob da jetzt ein paar Leute Ski fahren können, ist das geringste Problem.

    • Toe@feddit.org
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      24 days ago

      Skigebiete sind nicht die einzige Einflussgröße. Ein bewaldeten Berg z.B. auch für Forstwirtschaft genutzt ist dennoch stabiler, bremst Felsstürze, Muren und hält mehr Wasser, als eine sehr breite gerodete Trocken-Bergwiese bis ins Tal. Das Wasser und notwendige Energie für künstliche Beschneiung ist auch nicht zu unterschätzen. Nur 2km Talabfahrt mit nur 5m Breite entsprechen einem Hektar und benötigen ca. 18000kWh. (Erstbeste Quelle aus Ecosia) Je nach Wetterlage muss regelmäßig nachbeschneit werden.

      Ob da jetzt ein paar Leute Ski fahren können, ist das geringste Problem.

      So lange es sich wieder auf ein paar Leute gesundschrumpft, stimme ich hier zu. Es wird schrittweode wirtschaftlich härter, das ist meiner Ansicht nach ein gutes Zeichen und lässt die Zeit zu diversifizieren.